Fussballtradition aus der Skatstadt
Motorherz


Die traditionsreiche Geschichte unserer Fussballer

Unser Vorgängerverein war die 1908 gegründete Eintracht 08 Altenburg. 1946 wurde anstelle des aufgelösten Vereins die SG Altenburg Nord gegründet und 1949 in ZSG Altenburg umbenannt. Nach der Thüringer-Vizemeisterschaft 1949, qualifizierte sich die Mannschaft für die neu geschaffene höchste DDR-Fußballliga (DDR-Oberliga). Dort spielte die Mannschaft bis 1952, ab 1951 als Betriebssportgemeinschaft (BSG) Stahl und ab 1952 als Motor Altenburg. Es folgten viele Jahre in der mehrfach gestaffelten DDR-Liga und später in der Bezirksliga. Während dieser Zeit brachte Altenburg erfolgreiche Fußballspieler hervor.

Fanschal Motor Altenburg


STAMMELF 1949 - 1952 (DDR-OBERLIGA)

Tor: Walter Jäschke (47) [1]
Abwehr: Günter Hercher (59), Herbert Klemig (92)
Mittelfeld: Heinz Sittner (80), Heinz Gerber (64), Karl Melzer (81)
Sturm: Heinz Vollert (52), Walter Schellenberg (54), Karl Friedemann (35), Manfred Thiere (60), Friedhelm Seifarth (77)
(in Klammern Zahl der Einsätze)


SPÄTERE NATIONALSPIELER

Rainer Baumann (2 x für Lok Leipzig) Arthur Bialas (1 x für Empor Rostock), Perry Bräutigam (3 x für Carl Zeiss Jena), Hans-Georg Kiupel (1 x für Vorwärts Berlin)

Motor - Timeline

2013

Beeindruckende Leistung unter schwierigsten Bedingungen

Mit einem Minikader und einem Feldspieler im Tor, startete Motor eine unglaubliche Siegesserie von 12 Spielen in Folge. Was die Jungs um Trainer Jens Wuttke unter schwierigsten Bedingungen leisteten, nötigte allergrößten Respekt ab. Der beispiellose Aufstieg in der Tabelle vom letzten Platz bis ins vordere Mittelfeld war der Lohn für diese großartige Leistung. Mit neuem Konzept, hohem Aufwand und sehr viel Engagement, gelang es Motor und seinen erfahrenen Übungsleitern wieder eine Nachwuchsabteilung aufzubauen. Anfang 2013 waren bereits wieder über 70 Kinder im Verein aktiv. Im Sommer 2013 schlossen sich Motor Altenburg und Lok Altenburg zur Spielgemeinschaft SG Motor/Lok Altenburg zusammen.
2012

Motor in der Krise

Eine Reihe von beispiellosen Rückschlägen warf Motor im Jahr 2012 sportlich sehr weit zurück. Die Nachwuchsspielgemeinschaft wurde im Frühjahr 2012 unerwartet vom Gastverein gekündigt. Erstmals in der Vereinsgeschichte stand Motor plötzlich ohne spielfähige Nachwuchsmannschaften da. Zwischen der 1. Mannschaft und Trainer H. Haese stimmte seit langem die Chemie nicht mehr. Die Mannschaft trennte sich von ihm und Co-Trainer Mirko Hofmann übernahm die Leitung. Die 2. Mannschaft löste sich auf Grund unüberwindbarer Differenzen mit der Vereinsleitung plötzlich nach dem ersten Spieltag auf. Einige andere Spieler zogen daraus ihre Konsequenzen und verließen den Verein ebenfalls. So startete die 1. Mannschaft mit nur einem Keeper und 12 Feldspielern in die neue Saison. Nach den ersten Punktspielniederlagen warfen Co-Trainer M. Hofmann und Abteilungsleiter G. Grohmann ebenfalls das Handtuch. Das Training übernahm Spieler Jens Wuttke. Kaum hatte sich die Lage etwas beruhigt, verletzte sich Motor´s einziger Torhüter J. Kolditz in einem Punktspiel so schwer, das er seine aktive Karriere beenden musste.
2011

Die Oberliga zum greifen nah

Schon in seinem zweiten Verbandsligajahr zählte Motor Altenburg zu den Spitzenteams in Thüringen. Am Ende fehlten nur zwei Punkte zur Vizemeisterschaft, die den Aufstieg in die Oberliga bedeutet hätte. In einem atemberaubenden Saisonfinale schaffte unsere 2. Mannschaft den Klassenerhalt in Thüringens zweithöchster Liga, allerdings nur durch Mithilfe des bereits abgestiegenen SV Schmölln.
2010

Zuschauerrekord und bis dahin bester Aufsteiger der Thüringenliga

Mit über 1300 Zuschauern beim Auftaktspiel gegen den Kreisnachbarn aus Schmölln, sorgte Motor Altenburg für einen Zuschauerrekord in der Thüringenliga. Zum Ende der Saison 2009/2010 belegte Motor Altenburg als bis dahin bester Aufsteiger in der Geschichte der Thüringenliga den fünften Tabellenplatz. Die zweite Mannschaft marschierte nach nur einem Jahr Bezirksliga bis in die Landesklasse durch. Damit war Motor Altenburg mit zwei Männermannschaften in Thüringens höchsten Spielklassen vertreten.
2009

Zurück im Thüringer Oberhaus

Der langersehnte Wiederaufstieg der 1. Mannschaft ins Thüringer Oberhaus (Thüringenliga) war geschafft. Motor befand sich nun im Aufwind, denn auch die zweite Mannschaft wurde in ihrer Klasse Meister und schaffte den Sprung aus der Kreisliga hoch in die Bezirksliga.
2008

Der zweite Aufstiegsversuch

2008 kam Erfolgscoach H. Haese zurück in die Skatstadt, der das Team nach der Wende bereits zweimal trainierte. Bis zu seiner Wiederverpflichtung im Sommer 2008 war H. Haese beim Oberligisten ZFC Meuselwitz unter Vertrag. Im Nachwuchsbereich schloss sich der SV Motor Altenburg mit dem SV Aufbau Altenburg zur SG Motor/Aufbau Altenburg zusammen.
2007 / 2008

Kurz an Thüringens höchster Liga geschnüffelt

In der Saison 2007/2008 erreichte das Team unter Trainer Frank Weidner den 2. Platz in der Landesklasse Ost, was zur Relegation um den Aufstieg in die Landesliga Thüringen führte. Das Relegationshinspiel wurde zuhause gegen den SV Borsch (2. der Landesklasse West) mit 2:0 verloren. Der 2:1 Sieg beim Rückspiel in Borsch reichte leider nicht aus und so verpasste Motor den Aufstieg in Thüringens höchste Liga nur knapp.
2006

Mit dem Triple wieder zurück in die Erfolgsspur

2006 sicherte sich die 1. Mannschaft als Bezirksmeister den Aufstieg in die Thüringer Landesklasse. Darüber hinaus gewann das Team im gleichen Jahr gegen den SV Stahl Unterwellenborn die Ostthüringer-Meisterschaft, gewann später noch den OTFB-Pokal und holte sich damit in diesem Jahr das "Triple".
2000

Abschied aus dem Thüringer Oberhaus

Die Jahrtausendwende entwickelte sich zur sportlichen Krise für die Fussballer. Nach dem Abschied aus der Thüringenliga folgte nach nur einem Jahr Landesklasse der Abstieg in die Bezirksliga - die für den sportlichen Neuanfang genutzt wurde.
1990 - 2000

10 Jahre Landesliga

Nach der politischen Wende im Jahr 1989 wurde die Betriebssportgemeinschaft in SV 1990 Altenburg umgewandelt, dessen Fußballer ab 1990/91 in der Landesliga Sachsen (5. Liga) spielten. Nach der Neuaufteilung der Länder wechselte Altenburg nach Thüringen und spielte dort bis zum Abstieg im Jahr 2000 in der Landesliga. 1999 erfolgte die Namensänderung in SV Motor Altenburg. Motor belegte nacheinander die Plätze 11, 7, 6, 10, 8, 4, 10, 8, 10 und 14.
1986 - 1990

die voerst letzten Jahre in der Bezirksliga

Motor belegte hintereinander die Plätze 11, 9, 3 und 4.
1985 - 1986

Kurzes Intermezzo in der Bezirsklasse

Nach dem Abstieg 1985 in die Bezirksklasse, schafte Motor ein Jahr später direkt dne Wiederaufstieg in die Bezirksliga.
1976 - 1985

DDR-Liga und Bezirksklasse im Wechsel

Während dieser Zeit pendelte Motor mehmals zwischen DDR-Liga und Bezirksliga.
1961 - 1976

Bezirksliga

... während dieser Zeit spielte Motor 12 Jahre Bezirksliga und 3 Jahre Bezirksklasse. Dabei sprangen vier Meister- und drei Vizemeistertitel heraus.
1958 - 1961

2. DDR-Liga

Nach Platz 7, 10 und 14 in der 2. DDR-Liga, stieg Motor 1961 in die Bezirksliga ab.
1953 - 1957

Heiße Jahre in der 1. DDR-Liga

Heiße Kämpfe vor bis zu 10 000 Zuschauern lieferte sich Motor in sechs Jahren DDR-Liga. Dabei wurden nacheinander die Plätze 8, 8, 4, 8, 12 und 14 belegt.
1950 - 1952

An der Spitze des DDR-Fussballs

In der höchsten Fussball-Liga der DDR spielte unsere Mannschaft bis 1952, ab 1951 als Betriebssportgemeinschaft (BSG) Stahl und ab 1952 als Motor Altenburg.
1949

Motor wird Thüringer Vizemeister

Nach dem Gewinn der Thüringer-Vizemeisterschaft 1949, qualifizierte sich die Mannschaft für die neu geschaffene, höchste DDR-Fußballliga (DDR-Oberliga).
1946

Gründung der SG Altenburg Nord

1946 wurde anstelle der aufgelösten Eintracht 08 Altenburg die SG Altenburg Nord gegründet und 1949 in ZSG Altenburg umbenannt.
1908

Geburt unseres Traditionsvereins

Unser Vorgängerverein war die 1908 gegründete Eintracht 08 Altenburg.